Wärmetherapie РFango

Bei der Fangoanwendung handelt es sich um einen nat√ľrlichen Schlamm, der anhand der warmen Fango-/Naturmoor-Pads auf die betroffenen Stellen am K√∂rper punktuell aufgelegt wird. Vor der Behandlung werden die Pads bei ca. 60¬į Celsius in einem Wasserbad erhitzt.

In unseren Praxen in Leonberg und Kornwestheim verwenden wir Einmal-Naturmoor-Packungen. Bei jeder Behandlung erh√§lt der Patient eine neue zugeschwei√üte Einmal-Naturmoorpackung. Diese wird auf die betroffene Stelle gelegt und mit einem zus√§tzlichen W√§rmetr√§ger (60¬į) aufgetragen. Da die Fangopackung Raumtemperatur hat, wird sie durch den W√§rmetr√§ger langsam aufgew√§rmt, sodass sich die betroffene Stelle langsam miterw√§rmen kann. Da das Fango/ der Naturmoor die W√§rme langfristig speichert, ist es f√ľr eine l√§nger anhaltende W√§rmebehandlung in der Physiotherapie optimal geeignet.

  • nicht entz√ľndliche Gelenkschmerzen
  • R√ľckenschmerzen
  • Schulter-/Nackenschmerzen
  • Hexenschuss
  • Verspannungen
  • Arthrose
  • Osteoporose
  • Durchblutungsst√∂rungen
  • uvm.

  • Muskelentspannung
  • F√∂rderung der Durchblutung
  • Schmerzlinderung
  • Bindegewebslockerung

Elektrotherapie / Ultraschalltherapie

Bei der Elektrotherapie handelt es sich um eine Therapieform der physikalischen Therapie und ist ein Teilbereich der Physiotherapie in Leonberg und Kornwestheim. Hier wird der betroffene Teil des K√∂rpers mit unterschiedlichen Stromarten durchflutet. Dies geschieht anhand von Elektroden, die auf die Haut aufgesetzt werden. Die Elektrotherapie kann zu entspannter Muskulatur, Schmerzlinderung, gesteigerter Durchblutung, Anregung des Stoffwechsels im Gewebe und einer verbesserten Heilung f√ľhren.

  • orthop√§dische Krankheitsbilder (Arthrose, Ischialgie, Tendinopathie, Muskelzerrung, ‚Ķ)
  • Neuralgien
  • Durchblutungsst√∂rungen
  • Muskelverspannungen
  • Schwellungen (√Ėdeme), in Verbindung mit Physiotherapie
  • bei einer Sch√§digung von Nerven, besonders in den Armen und Beinen

Bei einer Läsion von Nerven in Armen und Beinen kommt es zum Abbau der Muskulatur, die vom geschädigten Nerv versorgt wird. Durch die Elektrotherapie wird anhand von geringen Stromimpulsen (Reizstrom) die Muskulatur bewegt und baut sich dadurch langsamer ab.

  • Niederfrequenter Strom:

f√ľhrt zu einer Muskelkontraktion und dadurch zum Erhalt der Muskulatur.

  • Mittelfrequenter Strom:

f√ľhrt zu einer Muskelkontraktion mit einer anschlie√üenden Entspannung, regt die Mehrdurchblutung an und f√ľhrt zu einer Schmerzd√§mpfung.

  • Hochfrequenter Strom:

f√ľhrt zu einer Erw√§rmung des tiefen Gewebes, regt den Stoffwechsel an.

  • Galvanischer Strom:

f√ľhrt zu einer Schmerzd√§mpfung, Mehrdurchblutung und kann den Heilungsprozess beschleunigen.

  • Iontophorese:

Eine besondere Art der Elektrotherapie ist die Iontophorese. Mithilfe des galvanischen Stroms werden Medikamente, die eine elektrische Ladung haben, schneller durch die Haut eingef√ľhrt, als wenn man das Medikament nur auf die Haut auftragen w√ľrde. Die Wirkung ist tiefgehender und effizienter.

  • Transkutane elektrische Nervenstimulation (TENS):

Bei der TENS-Therapie handelt es sich um eine Reizstromtherapie, die sowohl vom Physiotherapeuten als auch vom Patienten selbst angewendet werden kann.

Sie wird angewendet zur:

    • Schmerzlinderung
    • Erhalt des Muskelgewebes
    • Wiederherstellung der F√§higkeit, einen Muskel anspannen zu k√∂nnen
    • Beschleunigung des Heilungsprozesses
  • Ultraschalltherapie:

Bei der Ultraschalltherapie handelt es sich um einen Teil der Elektrotherapie. Hier werden körpereigene Prozesse aktiviert und die Durchblutung gefördert. Des Weiteren kann sie als Wärmetherapie angewendet werden.

Der Schallkopf wird auf die mit Kontaktgel bestrichene Haut aufgesetzt. Anhand der kreisenden Bewegungen werden die gew√ľnschten Effekte im Frequenzbereich zwischen 1MHz f√ľr tiefe und 3MHz f√ľr oberfl√§chliche Anwendungsgebiete erzeugt.

  • Akute Entz√ľndungen
  • Thrombose
  • Starker Hautausschlag
  • Offene Stellen an der Haut
  • Starke Durchblutungsst√∂rungen

Manuelle Lymphdrainage (MLD)

Die Manuelle Lymphdrainage, umgangssprachlich auch Entstauungstherapie genannt, ist ein Teilbereich der Physiotherapie bei uns in Leonberg und Kornwestheim und hat das Ziel, gestautes Gewebe zu entstauen und Schwellungen (√Ėdeme) zu reduzieren.

Eine Lymphdrainage wird bei Schwellungen (√Ėdemen) angewendet, die aufgrund von postoperativen Zust√§nden, nach Traumata, chronischen Lymphstauungen oder genetisch bedingter Disposition des Lymphgef√§√üsystems entstehen k√∂nnen. Besonders h√§ufig wird die Lymphdrainage nach Tumor- und / oder Lymphknotenentfernung, Zerrungen, Verbrennungen oder Morbus Sudeck angewendet.

Es wird neben der Manuellen Lymphdrainage, die vom Therapeuten ausgef√ľhrt wird, mit Kompressionsverb√§nden, Hautpflege und entstauenden Eigen√ľbungen gearbeitet.

Da sich das Lymphgef√§√üsystem √ľber der Muskulatur- und dem Fasziengewebe befindet, arbeitet der Physiotherapeut mit einem leichten Druck kreisf√∂rmig, pumpend und rhythmisch mit einer Verschiebetechnik. Hierbei wird die Fl√ľssigkeit aus dem Gewebe in das Lymphgef√§√üsystem verschoben und vom Lymphgef√§√üsystem anschlie√üend abtransportiert.

Da das Lymphgef√§√üsystem die Fl√ľssigkeit durch ein Sogprinzip abtransportiert, werden die weiter entfernt liegenden Lymphknoten im Vorhinein vom Therapeuten aktiviert, um die Sogwirkung zu verst√§rken. Deshalb beginnt die Manuelle Lymphdrainage immer am Hals, da sich dort die ‚ÄěZentrale‚Äú des Lymphgef√§√üsystems befindet.

Durch das Abtransportieren der Fl√ľssigkeit wird das Gewebe weicher und der Schmerz kann verringert werden. Zus√§tzlich wird die Beweglichkeit erleichtert und die Heilung gef√∂rdert. Jedoch kommt es zu keiner Mehrdurchblutung des Gewebes, wie es bei einer klassischen Massagetherapie vorkommt und z√§hlt deshalb nicht zur regul√§ren Definition einer ‚ÄěMassage‚Äú.

Zu den Kontraindikationen zählen:

  • dekompensierte Herzinsuffizienz
  • akute, fieberhafte, bakterielle Entz√ľndungen
  • kardiales √Ėdem
  • akute, tiefe Beinvenenthrombosen
  • Schilddr√ľsen√ľberfunktion
  • Carotis-Sinus-Syndrom
  • offene Hautstellen
  • b√∂sartige Tumore

Prinzipiell muss nichts besonderes nach der MLD beachtet werden. Allerdings kann man das Lymphgef√§√üsystem unterst√ľtzen, damit sich das √Ėdem nicht so schnell wieder bildet:

  • Kleidung: tragen Sie keine abschn√ľrende Kleidung, die den Abfluss der Lymphfl√ľssigkeit hindert. Hier eignet sich eine angepasste Kompressionsversorgung.
  • Hautpflege: achten Sie auf eine gut gepflegte Haut und auf kleine Wunden und versorgen Sie sie gut. Tragen Sie im Garten Handschuhe und lagern Sie die Beine bei Schwellungen regelm√§√üig hoch, um den Lymphabfluss zu beg√ľnstigen.
  • Sport: vermeiden Sie Sportarten mit starker Belastung der Gelenke und achten Sie auf Sonnenb√§der. Durch Sonnenbr√§nde wird die Haut angegriffen!

Kinesio-Taping

Der Erfinder ist ein japanischer Kinesiologe, der in den USA praktiziert.

Diese grell bunten Streifen sind vielfältig einsetzbar und können die Schmerzen eines Hexenschusses bis hin zu Bauchbeschwerden lindern.

Das Tape wird auf die Haut verklebt und stimuliert die Hautnerven, wobei der eigentliche Schmerz im Gehirn √ľberlagert wird. Die Tapes sind atmungsaktiv, elastisch und hautfreundlich.

Es gibt vielerlei Anwendungsgebiete wie z.B. Schmerzen im Bewegungsapparat, Beschwerden der inneren Organe, oder Migräne. Neben dem Einsatz in der Erwachsenentherapie werden sie auch bei Kindern verwendet. Man benutzt sie also nicht nur bei den Profisportlern, wie man sie im Fernsehen sieht!

Bei akuten Beschwerden reicht oft eine Anwendung, bei chronischen dauert die Behandlung mit kinesiologischen Tapes ein paar Wochen.

Klassische Massagetherapie

Bei der Massagetherapie handelt es sich um eine der ältesten Therapieformen, die meist in Kombination mit anderen Therapien zum Einsatz kommt. Allerdings kann sie auch als eigenständige Therapie vom Arzt verschrieben werden.

  • Klassische Massagetechnik (KMT):

Anhand von verschiedenen Grifftechniken, wie z.B. Knetungen, Reibungen, Streichungen und Walkungen werden Weichteile mobilisiert. Hierzu zählen nicht nur die Muskeln, sondern auch Faszien und das Bindegewebe.

  • Reflexzonentherapie:

Anhand der Bindegewebsmassage (BGM) k√∂nnen innere Organe √ľber sogenannte Reflexzonen (Nervenareale der Haut) √ľber die Haut und die Muskulatur beeinflusst und erreicht werden. Hierbei kann gezielt auf Magen-Darmprobleme, Durchblutungsst√∂rungen oder Bluthochdruck eingegangen werden.

  • Lokale Steigerung der Durchblutung
  • Senkung von Blutdruck und Pulsfrequenz
  • Entspannung der Muskulatur
  • L√∂sen von Verklebungen und Narben
  • Verbesserte Wundheilung
  • Schmerzlinderung
  • Einwirken auf innere Organe √ľber Reflexzonen
  • Psychische Entspannung
  • Reduktion von Stress
  • Verbesserung des Zellstoffwechsels im Gewebe
  • Entspannung von Haut und Bindegewebe
  • Beeinflussung des vegetativen Nervensystems
  • D√§mpfende Wirkung auf das vegetative Nervensystem

Die klassische Massagetherapie findet ihre Anwendung bei s√§mtlichen Erkrankungen des Bewegungsapparates, wie z.B. die Wirbels√§ulen-Syndrome oder auch bei Verspannungen, Verh√§rtungen, bei posttraumatischen Verh√§rtungen oder bei Adh√§sionen (Verklebungen des Gewebes). Auch im Bereich der Neurologie wird die Massagetherapie eingesetzt. Hier lassen sich besonders Paresen, Spastiken, Neuralgien und Sensibilit√§tsst√∂rungen behandeln. Zus√§tzliches Anwendungsgebiet ist die Behandlung von Krankheitsbildern, die auf Stress zur√ľck zu f√ľhren sind. Beispielsweise z√§hlen psycho-somatische Krankheitsbilder dazu, die sich haupts√§chlich auf das Herz und den Kreislauf beziehen.

  • akute Entz√ľndungen
  • Thrombosen
  • frische Frakturen
  • frische Verletzungen (z.B. Muskelfaserriss)
  • Tumore
  • Venenentz√ľndungen (Phlebitis)

Krankengymnastik (KG)

Die Krankengymnastik ist ein wesentlicher Bestandteil der Physiotherapie in unseren Physiopraxen in Leonberg und Kornwestheim und zählt zur physikalischen Therapie. Sie ist eine Behandlungsform, mit der Krankheiten aus fast allen Fachbereichen der Medizin therapiert werden können.

Sie nutzt hauptsächlich die Bewegung (Eigentätigkeit) des Patienten zu Heilungszwecken, um die Bewegungs- und Funktionsfähigkeit des Bewegungsapparates wiederherzustellen, zu erhalten und präventiv vorgehen zu können.

Zus√§tzlich wird dem Patienten ein Eigen√ľbungsprogramm mitgegeben, damit die positiven Effekte der Krankengymnastik voll ausgesch√∂pft und langfristige Ergebnisse gesichert werden k√∂nnen.

Die angewandten Verfahren sind spezielle krankengymnastische Techniken wie u.a.

  • Manuelle Therapie
  • Bobath
  • PNF (Propriozeptive neuromuskul√§re Fazilitation)
  • ATG (Atemtherapie)
  • dosierte Bewegungsformen aus Sport und Gymnastik
  • Bewegungsabl√§ufe aus dem Alltag

Lern-, √úbungs- und Trainingsprinzipien zur schadlosen Leistungssteigerung wurden aus der Leibeserziehung, dem Sport und der Sportmedizin √ľbernommen. Andere Verfahren der physikalischen Therapie, wie W√§rmetherapie (z.B. Fango), Elektrotherapie, Hydrotherapie u. a. werden ‚Äď wenn erforderlich ‚Äď erg√§nzend und unterst√ľtzend kombiniert.

Je nach Krankheitsbild des Patienten können die Auswirkungen folgende sein:

  • Kr√§ftigung und Aktivierung geschw√§chter Muskulatur
  • Beweglichkeitsf√∂rderung
  • Koordinationsf√∂rderung der Muskulatur
  • Allgemeine Aktivit√§tssteigerung
  • Haltungsverbesserung
  • Schmerzlinderung durch optimierte Bewegungsabl√§ufe
  • uvm.